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	<title>Kommentare zu: Dear Mr. Irikura</title>
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	<description>Ein Reiselogbuch</description>
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		<title>Von: Edoko</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1903</link>
		<dc:creator>Edoko</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 19:34:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die Bestürzung im Ausland über die Ereignisse in Japan und das grosse Mitgefühl, geben uns in Japan gebliebenen zusammen mit den Japanern das Gefühl, die Unterstützung der Welt zu haben. Während wir in der Region Tokyo jeden Tag in der Normalität erleben, so als ob alles in einem anderen Land passiert wäre, ist die Lage der Leute im Norden zwar nicht mehr prekär aber dennoch von grosser Sorge. Schlimm ist dass viele Hilfsgüter zwar reichlich vorhanden sind, aber aus div. Gründen nicht unverzüglich in gewisse Orte geliefert werden können. Das beste was man vom Ausland her tun kann, ist Geld an seriöse Organisationen spenden. Damit können Hilfsgüter aus der Region gekauft werden, anstatt diese um die halbe Welt zu schicken.
Die Grossstädte Tokyo und Yokohama haben nochmal Glück gehabt, es ist nichts gravierendes passiert oder eingestürzt. Mit den geplanten Stromausfällen von 3 Stunden kann man leben, das ist reine Einstellungssache. Viele finden gar nicht statt und einige Zentren bleiben ganz verschont. Es ist auch alles wieder erhältlich, die leeren Regale gewisser Produkte waren eine Spitze von schätzungsweise 4-6 Tagen. Man darf sich von der Panikmache vieler westlicher Medien nicht ins Bockshorn jagen lassen.

Honolulu? Gutes Ziel. Ist ja auch fast schon Japan ;-) Zumindest könnte man es angesichts der Touristen teilweise meinen.


@Barbara S.
Als ich 2003 in Kobe war, hätte man niemals vermutet dass es dort überhaupt mal gebebt hätte. Nur die bedeutend dicker als sonst gebauten blauen Pfeiler der Expressways und Bahntrassen deuteten darauf hin. Ich empfehle jedem der in der Nähe ist einen Besuch, die Museen haben bzgl. Erdbeben einiges zu bieten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bestürzung im Ausland über die Ereignisse in Japan und das grosse Mitgefühl, geben uns in Japan gebliebenen zusammen mit den Japanern das Gefühl, die Unterstützung der Welt zu haben. Während wir in der Region Tokyo jeden Tag in der Normalität erleben, so als ob alles in einem anderen Land passiert wäre, ist die Lage der Leute im Norden zwar nicht mehr prekär aber dennoch von grosser Sorge. Schlimm ist dass viele Hilfsgüter zwar reichlich vorhanden sind, aber aus div. Gründen nicht unverzüglich in gewisse Orte geliefert werden können. Das beste was man vom Ausland her tun kann, ist Geld an seriöse Organisationen spenden. Damit können Hilfsgüter aus der Region gekauft werden, anstatt diese um die halbe Welt zu schicken.<br />
Die Grossstädte Tokyo und Yokohama haben nochmal Glück gehabt, es ist nichts gravierendes passiert oder eingestürzt. Mit den geplanten Stromausfällen von 3 Stunden kann man leben, das ist reine Einstellungssache. Viele finden gar nicht statt und einige Zentren bleiben ganz verschont. Es ist auch alles wieder erhältlich, die leeren Regale gewisser Produkte waren eine Spitze von schätzungsweise 4-6 Tagen. Man darf sich von der Panikmache vieler westlicher Medien nicht ins Bockshorn jagen lassen.</p>
<p>Honolulu? Gutes Ziel. Ist ja auch fast schon Japan <img src='http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Zumindest könnte man es angesichts der Touristen teilweise meinen.</p>
<p>@Barbara S.<br />
Als ich 2003 in Kobe war, hätte man niemals vermutet dass es dort überhaupt mal gebebt hätte. Nur die bedeutend dicker als sonst gebauten blauen Pfeiler der Expressways und Bahntrassen deuteten darauf hin. Ich empfehle jedem der in der Nähe ist einen Besuch, die Museen haben bzgl. Erdbeben einiges zu bieten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara S.</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1702</link>
		<dc:creator>Barbara S.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 12:55:27 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mich recht an den Anfang erinnere, ging es darum, dass in Japan furchtbare Katastrophen zusammen fielen und ein Ausmaß an Folgen über die Menschen hereinbrach, dass bisher so nicht vorzustellen war. Vielleicht sollte man über Etikette- Fragen nicht den Ursprung vergessen und die Koordinaten wieder ein bisschen eichen.
@Meike:
Ich finde es sehr verständlich, dass Du keine Lust auf einen Besuch in Tokio hast. Aber es gibt noch andere Städte und Japan und seine Menschen brauchen sicherlich jede mögliche Unterstützung.
Nagasaki zum Beispiel ist auch eine interessante Hafenstadt in Japan und ganz weit weg von Tokio. Es war die Stadt, die vorgelagert eine Insel hatte, auf der sich Nicht- Japaner aufhalten durften. Diese Nicht- Japaner durften während 250 Jahren  1 mal pro Jahr in einer Gruppe zum Shogun, um Waren und Wissen zu tauschen.
Nagasaki wurde 1945 von der zweiten Atombombe getroffen. Da der &quot;Point Zero&quot; allerdings über einem Gefängnis lag, wird Nagasaki bei den Gedenkfeiern immer etwas zögerlich erwähnt. Die Gedenkstätte ist auch völlig anders gestaltet als die Gedenkstätte in Hiroshima.
Oder Kobe. Dort ist es sicherlich interessant zu sehen, wie ein Stadt ein schweres Erdbeben hinter sich läßt.
Oder Kyoto, die alte Hauptstadt, in der der große Spagat zwischen Tradition und Moderne unglaublich gut zu beobachten ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mich recht an den Anfang erinnere, ging es darum, dass in Japan furchtbare Katastrophen zusammen fielen und ein Ausmaß an Folgen über die Menschen hereinbrach, dass bisher so nicht vorzustellen war. Vielleicht sollte man über Etikette- Fragen nicht den Ursprung vergessen und die Koordinaten wieder ein bisschen eichen.<br />
@Meike:<br />
Ich finde es sehr verständlich, dass Du keine Lust auf einen Besuch in Tokio hast. Aber es gibt noch andere Städte und Japan und seine Menschen brauchen sicherlich jede mögliche Unterstützung.<br />
Nagasaki zum Beispiel ist auch eine interessante Hafenstadt in Japan und ganz weit weg von Tokio. Es war die Stadt, die vorgelagert eine Insel hatte, auf der sich Nicht- Japaner aufhalten durften. Diese Nicht- Japaner durften während 250 Jahren  1 mal pro Jahr in einer Gruppe zum Shogun, um Waren und Wissen zu tauschen.<br />
Nagasaki wurde 1945 von der zweiten Atombombe getroffen. Da der &#8220;Point Zero&#8221; allerdings über einem Gefängnis lag, wird Nagasaki bei den Gedenkfeiern immer etwas zögerlich erwähnt. Die Gedenkstätte ist auch völlig anders gestaltet als die Gedenkstätte in Hiroshima.<br />
Oder Kobe. Dort ist es sicherlich interessant zu sehen, wie ein Stadt ein schweres Erdbeben hinter sich läßt.<br />
Oder Kyoto, die alte Hauptstadt, in der der große Spagat zwischen Tradition und Moderne unglaublich gut zu beobachten ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: meike</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1669</link>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 10:36:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Jessica: Das Buch heißt „Auf und davon&quot; und ist gottlob out of print. Kleine leichte Sommerlektüre ohne jeglichen Nährwert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jessica: Das Buch heißt „Auf und davon&#8221; und ist gottlob out of print. Kleine leichte Sommerlektüre ohne jeglichen Nährwert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jessica</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1668</link>
		<dc:creator>Jessica</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 09:27:53 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Meike,

immer wieder gern lese ich Ihre Reiseberichte. Es ist als wäre ich mit unterwegs. Aber für nen schmalen Taler. 

Aber die obenstehende Diskussion langweilt mich. Und es ist immer wieder so: Der Klügere gibt nach. Deswegen regieren auch die Dummen. Nein, kann ja nicht sein. Oder? Es wäre toll, wenn, nachdem alle losgeworden sind, was Sie loswerden wollten, die Diskussion hier ein Ende finden würde und wir uns wieder der eigentlichen Sache widmen könnten. Zum Beispiel: Welches Buch wird denn nun eigentlich verfilmt?

LG aus dem sonnigen Berlin (Upps... zuviele private Angaben im Internet...egal)

P.S. Sorry für meine Grammatik und Rechtschreibung, bin grad aus dem Bett gesprungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Meike,</p>
<p>immer wieder gern lese ich Ihre Reiseberichte. Es ist als wäre ich mit unterwegs. Aber für nen schmalen Taler. </p>
<p>Aber die obenstehende Diskussion langweilt mich. Und es ist immer wieder so: Der Klügere gibt nach. Deswegen regieren auch die Dummen. Nein, kann ja nicht sein. Oder? Es wäre toll, wenn, nachdem alle losgeworden sind, was Sie loswerden wollten, die Diskussion hier ein Ende finden würde und wir uns wieder der eigentlichen Sache widmen könnten. Zum Beispiel: Welches Buch wird denn nun eigentlich verfilmt?</p>
<p>LG aus dem sonnigen Berlin (Upps&#8230; zuviele private Angaben im Internet&#8230;egal)</p>
<p>P.S. Sorry für meine Grammatik und Rechtschreibung, bin grad aus dem Bett gesprungen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Silke</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1657</link>
		<dc:creator>Silke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 18:15:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ranga Yogeshwar hat es in seinem Buch &quot;Ach so!&quot; überzeugend auf den Punkt gebracht, als er in einem seiner Kapitel zum Thema &quot;Warum übertreiben wir ständig?&quot; schrieb, das der Hang zur Übertreibung längst unseren Kulturkreis erreicht hat. 

Wir müssen immer auf dem &quot;aktuellen Stand&quot; sein, haben uns an &quot;Superstars&quot; gewöhnt, sehen uns &quot;ultimative Chartshows&quot; an, lassen uns von &quot;Mega-Angeboten&quot; locken und erleben politische &quot;Gipfel&quot;, &quot;Krisensitzungen&quot; und &quot;Skandale&quot;.

Niemand spricht mehr von Regen, nein, es ist gleich ein &quot;Blizzard&quot; und erleben wir eine Katastrophe wie in Japan, droht uns nun ein &quot;Super Gau&quot;. 

Wir alle sind Zeugen dieser Verstärkungseffekte, alles ist groß und nimmt für sich in Anspruch, relevant und wichtig zu sein. 

Müssen wir uns immer überbieten?  Findet selbst ein normaler POST kein Gehör mehr ohne diverse Extras? Wie wäre es mit ein wenig Bescheidenheit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ranga Yogeshwar hat es in seinem Buch &#8220;Ach so!&#8221; überzeugend auf den Punkt gebracht, als er in einem seiner Kapitel zum Thema &#8220;Warum übertreiben wir ständig?&#8221; schrieb, das der Hang zur Übertreibung längst unseren Kulturkreis erreicht hat. </p>
<p>Wir müssen immer auf dem &#8220;aktuellen Stand&#8221; sein, haben uns an &#8220;Superstars&#8221; gewöhnt, sehen uns &#8220;ultimative Chartshows&#8221; an, lassen uns von &#8220;Mega-Angeboten&#8221; locken und erleben politische &#8220;Gipfel&#8221;, &#8220;Krisensitzungen&#8221; und &#8220;Skandale&#8221;.</p>
<p>Niemand spricht mehr von Regen, nein, es ist gleich ein &#8220;Blizzard&#8221; und erleben wir eine Katastrophe wie in Japan, droht uns nun ein &#8220;Super Gau&#8221;. </p>
<p>Wir alle sind Zeugen dieser Verstärkungseffekte, alles ist groß und nimmt für sich in Anspruch, relevant und wichtig zu sein. </p>
<p>Müssen wir uns immer überbieten?  Findet selbst ein normaler POST kein Gehör mehr ohne diverse Extras? Wie wäre es mit ein wenig Bescheidenheit?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jule</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1639</link>
		<dc:creator>jule</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 22:06:57 +0000</pubDate>
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		<description>Mir ging es auch so, dass mich die Veröffentlichung der E-Mail der künftigen Mieterin befremdete. Nacherzählen hätte aus meiner Sicht genügt. 
Dabei verstehe ich schon Nelly Fleckhaus&#039; Intention und auch Rührung über die lieben Zeilen und die Mühe der Mietaspirantin, aber richtig finde ich die Veröffentlichung nicht. EGAL, was in der Mail nun drinstand.

Eine Mail an einen bestimmten Adressaten ist eben nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Nur weil man etwas - aus technischer Sicht - leicht kopieren und verbreiten kann, muss man es nicht tun. Die Möglichkeit, einfach auf &quot;Weiterleiten&quot; zu klicken, erfüllt mich mit Unbehagen, weil nicht jeder überlegt, bevor er klickt.

Ich habe einige Menschen kennengelernt, die gern und unbekümmert E-Mails an ihren Bekanntenkreis weiterleiten, weil sie einen Text &quot;schön&quot; oder &quot;witzig&quot; finden oder auch &quot;poetisch&quot;. Einer meinte: &quot;Wär doch zu schade, wenn nur ich das zu lesen bekomme, Du hast das sooo schön erzählt! Das _musste_ ich teilen!&quot; Als ich fragte, ob er auch eine meiner Urlaubsanekdoten-Postkarten von mir mal eben nimmt, einscannt oder kopiert und weiterschickt, sagte er: &quot;Aber das ist doch was ganz anderes!&quot;
Aus meiner Sicht nicht. 
&quot;Aber was in der Mail stand, hätte so auch in einem Blog stehen können...&quot; Stand es aber nicht. Auch wenns keine in dem Sinn vertrauliche Informationen waren: Es war für den Adressaten bestimmt. Nicht für dessen Clique oder Kollegen. Auch wenn ich mich hätte geschmeichelt fühlen können. 

&quot;Inhalte teilen&quot; - in sozialen Netzwerken Mode und Daseinszweck, aber bei meiner Korrespondenz handelt es sich nicht um lauter &quot;offene Briefe&quot;. 

Selbstverständlich gibt es andere Probleme in der Welt, aber mit diesem Argument kann man jegliches Thema zur Lappalie und Marginalie machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ging es auch so, dass mich die Veröffentlichung der E-Mail der künftigen Mieterin befremdete. Nacherzählen hätte aus meiner Sicht genügt.<br />
Dabei verstehe ich schon Nelly Fleckhaus&#8217; Intention und auch Rührung über die lieben Zeilen und die Mühe der Mietaspirantin, aber richtig finde ich die Veröffentlichung nicht. EGAL, was in der Mail nun drinstand.</p>
<p>Eine Mail an einen bestimmten Adressaten ist eben nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Nur weil man etwas &#8211; aus technischer Sicht &#8211; leicht kopieren und verbreiten kann, muss man es nicht tun. Die Möglichkeit, einfach auf &#8220;Weiterleiten&#8221; zu klicken, erfüllt mich mit Unbehagen, weil nicht jeder überlegt, bevor er klickt.</p>
<p>Ich habe einige Menschen kennengelernt, die gern und unbekümmert E-Mails an ihren Bekanntenkreis weiterleiten, weil sie einen Text &#8220;schön&#8221; oder &#8220;witzig&#8221; finden oder auch &#8220;poetisch&#8221;. Einer meinte: &#8220;Wär doch zu schade, wenn nur ich das zu lesen bekomme, Du hast das sooo schön erzählt! Das _musste_ ich teilen!&#8221; Als ich fragte, ob er auch eine meiner Urlaubsanekdoten-Postkarten von mir mal eben nimmt, einscannt oder kopiert und weiterschickt, sagte er: &#8220;Aber das ist doch was ganz anderes!&#8221;<br />
Aus meiner Sicht nicht.<br />
&#8220;Aber was in der Mail stand, hätte so auch in einem Blog stehen können&#8230;&#8221; Stand es aber nicht. Auch wenns keine in dem Sinn vertrauliche Informationen waren: Es war für den Adressaten bestimmt. Nicht für dessen Clique oder Kollegen. Auch wenn ich mich hätte geschmeichelt fühlen können. </p>
<p>&#8220;Inhalte teilen&#8221; &#8211; in sozialen Netzwerken Mode und Daseinszweck, aber bei meiner Korrespondenz handelt es sich nicht um lauter &#8220;offene Briefe&#8221;. </p>
<p>Selbstverständlich gibt es andere Probleme in der Welt, aber mit diesem Argument kann man jegliches Thema zur Lappalie und Marginalie machen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1614</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 09:50:33 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, ich glaubte, gleich nach Judith zu folgen.

@ Nelly Fleckhaus
Die Person ließe sich ja auch mit gekürztem Vornamen ausfindig machen. Hier werden Zeitraum des Aufenthaltes, Namen Berufliche Stationen und Lebensgewohnheiten, sehr wahrscheinlich ungefragt und unwissend, von der dritten Person ins große weite Netz gestellt!
Und ohne den Teufel an die Wand zu malen, aber die Konsequenzen für denjenigen, der unwissend in etwas &quot;reinrutscht&quot;, dessen Ausmaße manchmal nicht überschaubar sind, finde ich nicht nur unnötig, sondern auch riskant.

Nichtsdestotrotz lese ich regelmäßig diesen Blog, lerne Interessantes durch ihn. Und ich finde, es darf auch gestattet sein, einen nicht dem Mainstram folgenden, Gedanken zu äußern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, ich glaubte, gleich nach Judith zu folgen.</p>
<p>@ Nelly Fleckhaus<br />
Die Person ließe sich ja auch mit gekürztem Vornamen ausfindig machen. Hier werden Zeitraum des Aufenthaltes, Namen Berufliche Stationen und Lebensgewohnheiten, sehr wahrscheinlich ungefragt und unwissend, von der dritten Person ins große weite Netz gestellt!<br />
Und ohne den Teufel an die Wand zu malen, aber die Konsequenzen für denjenigen, der unwissend in etwas &#8220;reinrutscht&#8221;, dessen Ausmaße manchmal nicht überschaubar sind, finde ich nicht nur unnötig, sondern auch riskant.</p>
<p>Nichtsdestotrotz lese ich regelmäßig diesen Blog, lerne Interessantes durch ihn. Und ich finde, es darf auch gestattet sein, einen nicht dem Mainstram folgenden, Gedanken zu äußern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1613</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 09:38:23 +0000</pubDate>
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		<description>Aber Privates. Und es scheint völlig &quot;aus der Mode gekommen zu sein&quot;, den anderen Beteiligten zu fragen, ob man das Geschriebene auch veröffentlichen darf. (Was allgemein gemeint ist.) Ich stelle mit verwunderung fest, dass meine Telefonnummer munter von weitergereicht wird, ohne Erlaubnis von mir. Wenn ich darauf hinweise, zumindest gefragt werden zu wollen, ernte ich Bestürzung. Von mir aus kann von sich jeder auf Facebook usw. zeigen, hochladen, mitteilen, was ihm beliebt, mir ist das oftmals zu privat. Und das will ich &quot;alles&quot; gar nicht wissen. Doch man scheint wirklich &quot;von gestern&quot; zu sein, wenn man sich von dem Sog nicht mitziehen lassen will. 

Wohlgemerkt geht es mir nicht darum, wenn jemand, wie hier Frau Winnemuth,&quot;die ganze Welt&quot; von Zeit zu Zeit in sich blicken lässt, sondern meines Erachtens um den sorgsamen (sorgsameren) Umgang mit anvertrauten, fremden Daten. Wie gerade erlebt am Beispiel der &quot;Bild&quot;, die den Antwortbrief von Judith Holofernes, Frontfrau von &quot;Wir sind Helden&quot; als Anzeige veröffentlichte. 
Nur weil es &quot;alle&quot; machen, ist es noch lange nicht gut.
Mir ist dieser Grat oft zu schmal und oft genug überschritten.

Statt &quot;alles&quot; haarklein zu zitieren, reicht doch auch eine Beschreibung der Situation!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber Privates. Und es scheint völlig &#8220;aus der Mode gekommen zu sein&#8221;, den anderen Beteiligten zu fragen, ob man das Geschriebene auch veröffentlichen darf. (Was allgemein gemeint ist.) Ich stelle mit verwunderung fest, dass meine Telefonnummer munter von weitergereicht wird, ohne Erlaubnis von mir. Wenn ich darauf hinweise, zumindest gefragt werden zu wollen, ernte ich Bestürzung. Von mir aus kann von sich jeder auf Facebook usw. zeigen, hochladen, mitteilen, was ihm beliebt, mir ist das oftmals zu privat. Und das will ich &#8220;alles&#8221; gar nicht wissen. Doch man scheint wirklich &#8220;von gestern&#8221; zu sein, wenn man sich von dem Sog nicht mitziehen lassen will. </p>
<p>Wohlgemerkt geht es mir nicht darum, wenn jemand, wie hier Frau Winnemuth,&#8221;die ganze Welt&#8221; von Zeit zu Zeit in sich blicken lässt, sondern meines Erachtens um den sorgsamen (sorgsameren) Umgang mit anvertrauten, fremden Daten. Wie gerade erlebt am Beispiel der &#8220;Bild&#8221;, die den Antwortbrief von Judith Holofernes, Frontfrau von &#8220;Wir sind Helden&#8221; als Anzeige veröffentlichte.<br />
Nur weil es &#8220;alle&#8221; machen, ist es noch lange nicht gut.<br />
Mir ist dieser Grat oft zu schmal und oft genug überschritten.</p>
<p>Statt &#8220;alles&#8221; haarklein zu zitieren, reicht doch auch eine Beschreibung der Situation!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nelly fleckhaus</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1611</link>
		<dc:creator>nelly fleckhaus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 09:24:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=968#comment-1611</guid>
		<description>Mein Absicht ist, mitzuteilen, dass, wenn man sich aus der Ferne um ein Zimmer bemüht, gut dran tut, sich ein so genau wie möglich zu präsentieren.

Und von mir aus auch: ein wenig dick auftragen. Dann kann ich mir ein besseres Bild von der betreffenden Person machen.

Alle persönlichen Angaben habe gekürzt. Das nächste Mal kann ich auch noch den Vornamen abkürzen. Das ist kein Problem.

Grüße

Nelly Fleckhaus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Absicht ist, mitzuteilen, dass, wenn man sich aus der Ferne um ein Zimmer bemüht, gut dran tut, sich ein so genau wie möglich zu präsentieren.</p>
<p>Und von mir aus auch: ein wenig dick auftragen. Dann kann ich mir ein besseres Bild von der betreffenden Person machen.</p>
<p>Alle persönlichen Angaben habe gekürzt. Das nächste Mal kann ich auch noch den Vornamen abkürzen. Das ist kein Problem.</p>
<p>Grüße</p>
<p>Nelly Fleckhaus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Judith</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=968&#038;cpage=1#comment-1602</link>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 07:14:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=968#comment-1602</guid>
		<description>es steht ja aber doch rein gar nichts bedenkliches drin!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es steht ja aber doch rein gar nichts bedenkliches drin!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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