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	<title>Kommentare zu: Wie weiter?</title>
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	<description>Ein Reiselogbuch</description>
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		<title>Von: ulrike</title>
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		<dc:creator>ulrike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 21:40:44 +0000</pubDate>
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		<description>und danke für den tipp &quot;diary of a white Indian housewife&quot;!</description>
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		<title>Von: ulrike</title>
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		<dc:creator>ulrike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 21:29:04 +0000</pubDate>
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		<description>shanghai stelle ich mir auch sehr interesssant vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>shanghai stelle ich mir auch sehr interesssant vor.</p>
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		<title>Von: ulrike</title>
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		<dc:creator>ulrike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 21:25:29 +0000</pubDate>
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		<description>wie wäre es mit bangkok?</description>
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		<title>Von: Toni</title>
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		<dc:creator>Toni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 16:31:49 +0000</pubDate>
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		<description>Am 28. September 2001 bin ich Nach New York geflogen. Die Reise war lange geplant und schien eigentlich nach dem 11. September unmöglich. Es herrschte große Unsicherheit, überall. Alleine das Betreten eines Flugzeuges war mit Angst verbunden, besonders wenn es nach NYC flog. Ich bin dennoch geflogen, weil die Freunde (Amerikaner), die ich besuchen wollte, mich inständig gebeten haben, den Besuch nicht abzublasen. Ich hatte das Gefühl, dass sie es als &quot;solidarischen Akt&quot; empfanden, dass ich zu ihnen reise. Zu ihnen, wo die Trümmer des WTC noch immer rauchten, die Straßen mit Fotos von Vermissten gepflastert waren und Anthraxbriefe Angst verbreiteten. Ich hatte nicht nur bei meinen Freunden, sondern auch bei Zufallsbegegnungen auf dieser Reise, immer wieder das Gefühl, in diesem Moment ganz besonders willkommen zu sein. Ich weiß, in Amerika wird man in jedem Geschäft aufs herzlichste begrüßt, darauf muss man sich nichts einbilden. Aber es war anders, es war echter. Ich habe nie bereut, diese Reise angetreten zu sein, ganz im Gegenteil.

Ich glaube, Sie sollten nach Tokio reisen. Vielleicht nicht im April, das ist zu nah. Einer akuten atomaren Bedrohnung mag sich niemand aussetzen. Aber vielleicht später im Jahr. Es wird so unglaublich schwer sein für dieses Land, wieder zu etwas Normalität zu finden. Aber sie werden es tun müssen. Und sei es mittels Verdrängung. So funktioniert der Mensch, oder?

Die vielen Gründe, warum man Tokio besuchen sollte, sie existieren noch immer. Und es ist ein weiterer hinzugekommen: Solidarität, nicht alleine lassen. Man muss sich nicht in akute Gefahr begeben, aber man kann die Lage beobachten und vielleicht später noch einmal entscheiden.

Vor diesem Hintergrund könnte auch Kairo ein gutes Ziel sein. Man muss die Menschen vor Ort beglückwünschen zu dem, was sie so friedlich geschafft haben. Wo könnte man das besser tun, als direkt vor Ort?

Dass sie Riga aus dem Programm genommen haben, was auch immer die Gründe dafür waren, verstehe ich. Und der Neuzugang Barcelona ist sicher eine Wellness-Oase auf ihrer anstrengenden, langen Tour. In der Liste wird nicht nur Mumbau nervlichen Tribut fordern, denke ich. Für mich persönlich wäre die noch schönere Wellness-Oase eher Lissabon. Das atlantische, ruhige, das dieser Stadt innewohnt ist himmlisch.

Ach, so viele Orte, so viele Möglichkeiten! Und oh je, so ein langer Kommentar!

Weiterhin alles Gute auf Ihrer Reise!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. September 2001 bin ich Nach New York geflogen. Die Reise war lange geplant und schien eigentlich nach dem 11. September unmöglich. Es herrschte große Unsicherheit, überall. Alleine das Betreten eines Flugzeuges war mit Angst verbunden, besonders wenn es nach NYC flog. Ich bin dennoch geflogen, weil die Freunde (Amerikaner), die ich besuchen wollte, mich inständig gebeten haben, den Besuch nicht abzublasen. Ich hatte das Gefühl, dass sie es als &#8220;solidarischen Akt&#8221; empfanden, dass ich zu ihnen reise. Zu ihnen, wo die Trümmer des WTC noch immer rauchten, die Straßen mit Fotos von Vermissten gepflastert waren und Anthraxbriefe Angst verbreiteten. Ich hatte nicht nur bei meinen Freunden, sondern auch bei Zufallsbegegnungen auf dieser Reise, immer wieder das Gefühl, in diesem Moment ganz besonders willkommen zu sein. Ich weiß, in Amerika wird man in jedem Geschäft aufs herzlichste begrüßt, darauf muss man sich nichts einbilden. Aber es war anders, es war echter. Ich habe nie bereut, diese Reise angetreten zu sein, ganz im Gegenteil.</p>
<p>Ich glaube, Sie sollten nach Tokio reisen. Vielleicht nicht im April, das ist zu nah. Einer akuten atomaren Bedrohnung mag sich niemand aussetzen. Aber vielleicht später im Jahr. Es wird so unglaublich schwer sein für dieses Land, wieder zu etwas Normalität zu finden. Aber sie werden es tun müssen. Und sei es mittels Verdrängung. So funktioniert der Mensch, oder?</p>
<p>Die vielen Gründe, warum man Tokio besuchen sollte, sie existieren noch immer. Und es ist ein weiterer hinzugekommen: Solidarität, nicht alleine lassen. Man muss sich nicht in akute Gefahr begeben, aber man kann die Lage beobachten und vielleicht später noch einmal entscheiden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund könnte auch Kairo ein gutes Ziel sein. Man muss die Menschen vor Ort beglückwünschen zu dem, was sie so friedlich geschafft haben. Wo könnte man das besser tun, als direkt vor Ort?</p>
<p>Dass sie Riga aus dem Programm genommen haben, was auch immer die Gründe dafür waren, verstehe ich. Und der Neuzugang Barcelona ist sicher eine Wellness-Oase auf ihrer anstrengenden, langen Tour. In der Liste wird nicht nur Mumbau nervlichen Tribut fordern, denke ich. Für mich persönlich wäre die noch schönere Wellness-Oase eher Lissabon. Das atlantische, ruhige, das dieser Stadt innewohnt ist himmlisch.</p>
<p>Ach, so viele Orte, so viele Möglichkeiten! Und oh je, so ein langer Kommentar!</p>
<p>Weiterhin alles Gute auf Ihrer Reise!</p>
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		<title>Von: percanta</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=955&#038;cpage=2#comment-1516</link>
		<dc:creator>percanta</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 16:05:16 +0000</pubDate>
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		<description>(Schäme mich gerade etwas, hier so ausschweifend und ach-so-erfahren das Kommentarfeld vollgeschwafelt zu haben. Sorry.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Schäme mich gerade etwas, hier so ausschweifend und ach-so-erfahren das Kommentarfeld vollgeschwafelt zu haben. Sorry.)</p>
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		<title>Von: Marianne</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=955&#038;cpage=1#comment-1515</link>
		<dc:creator>Marianne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 15:37:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, gute Routenänderung; Mai: TAIWAN?!? Soll sehr schön und friedlich sein.
Herzliche Grüße und viel Spaß nächste Woche auf der Rundreise.
Marianne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, gute Routenänderung; Mai: TAIWAN?!? Soll sehr schön und friedlich sein.<br />
Herzliche Grüße und viel Spaß nächste Woche auf der Rundreise.<br />
Marianne</p>
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		<title>Von: Bina</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=955&#038;cpage=1#comment-1513</link>
		<dc:creator>Bina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 14:08:00 +0000</pubDate>
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		<description>Warum ist eigentlich Riga auch aus der Liste herausgeflogen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ist eigentlich Riga auch aus der Liste herausgeflogen?</p>
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		<title>Von: percanta</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=955&#038;cpage=1#comment-1510</link>
		<dc:creator>percanta</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 13:05:21 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Meike, 
ich mag nicht mitspielen beim lustigen Städtenamenvorschlagen (aber es ist viel Spannendes dabei). 
Nur eine Anekdote: Als ich letztes Frühjahr in Buenos Aires war, wollte ich für ein paar Tage meine Freunde in Chile besuchen, auch ein Land, in dem ich eine Weile gelebt hatte. Mein Flug wäre zwei oder drei Tage nach dem großen Erbeben dort gewesen, natürlich ist er ausgefallen wie auch meine Reise mit Baby in eine zerstörte Region, die unerreichbar geworden war und in der Nachbeben weiterhin lebensgefährlich waren. Und doch das Gefühl, ein bisschen die Freunde dort im Stich zu lassen, wenn man auf sicherem Boden bleibt. Aber was hätte man dort tun sollen, außer ihnen zur Last fallen? Chile ist damals vom gefürchteten Tsunami verschont geblieben, und ein GAU war dort zum Glück nicht zu befürchten. Was ich in der für Chile vorgesehenen Zeit getan habe: Vor dem Fernseher und dem Internet Nachrichten aus Chile schauen, versuchen, meine Leute dort zu erreichen. An Chile denken. Ratlos herumlaufen. Ich war dann ein halbes Jahr später wieder für eine Konferenz dort, die Spuren waren zu sehen, allen Freunden ging es gut. 
Ich verstehe Dein Hadern gut, Dein schlechtes Gefühl. Aber ganz ketzerisch gefragt - auch wenn Haiti nie auf der Liste stand und Chile auch nicht, haben die veheerenden Beben dort vor gerade einem Jahr doch auch nicht die Reisepläne *grundsätzlich* ausgehebelt, oder? 
Ich würde Dir glaub ich wünschen, dass das Jahr weitergeht. Selbst wenn wir nichts darüber lesen dürften.
Andererseits: Wenn nach 3 Stationen und dieser unfassbaren Akkumulation von Katastrophen klar ist, dass man nur heim will, dass der richtige Ort daheim ist bei den Menschen, die man wirklich kennt und liebt - dann kann man vielleicht auch diese Abkürzung nehmen. 
Kein Rat, nirgends. Nur herzliche Grüße und alles Gute in die Ferne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Meike,<br />
ich mag nicht mitspielen beim lustigen Städtenamenvorschlagen (aber es ist viel Spannendes dabei).<br />
Nur eine Anekdote: Als ich letztes Frühjahr in Buenos Aires war, wollte ich für ein paar Tage meine Freunde in Chile besuchen, auch ein Land, in dem ich eine Weile gelebt hatte. Mein Flug wäre zwei oder drei Tage nach dem großen Erbeben dort gewesen, natürlich ist er ausgefallen wie auch meine Reise mit Baby in eine zerstörte Region, die unerreichbar geworden war und in der Nachbeben weiterhin lebensgefährlich waren. Und doch das Gefühl, ein bisschen die Freunde dort im Stich zu lassen, wenn man auf sicherem Boden bleibt. Aber was hätte man dort tun sollen, außer ihnen zur Last fallen? Chile ist damals vom gefürchteten Tsunami verschont geblieben, und ein GAU war dort zum Glück nicht zu befürchten. Was ich in der für Chile vorgesehenen Zeit getan habe: Vor dem Fernseher und dem Internet Nachrichten aus Chile schauen, versuchen, meine Leute dort zu erreichen. An Chile denken. Ratlos herumlaufen. Ich war dann ein halbes Jahr später wieder für eine Konferenz dort, die Spuren waren zu sehen, allen Freunden ging es gut.<br />
Ich verstehe Dein Hadern gut, Dein schlechtes Gefühl. Aber ganz ketzerisch gefragt &#8211; auch wenn Haiti nie auf der Liste stand und Chile auch nicht, haben die veheerenden Beben dort vor gerade einem Jahr doch auch nicht die Reisepläne *grundsätzlich* ausgehebelt, oder?<br />
Ich würde Dir glaub ich wünschen, dass das Jahr weitergeht. Selbst wenn wir nichts darüber lesen dürften.<br />
Andererseits: Wenn nach 3 Stationen und dieser unfassbaren Akkumulation von Katastrophen klar ist, dass man nur heim will, dass der richtige Ort daheim ist bei den Menschen, die man wirklich kennt und liebt &#8211; dann kann man vielleicht auch diese Abkürzung nehmen.<br />
Kein Rat, nirgends. Nur herzliche Grüße und alles Gute in die Ferne.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=955&#038;cpage=1#comment-1509</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 12:32:37 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Meike,

das erträgt man ohne Freunde nicht. Damit kann man nicht woanders leben. Kommen Sie doch zurück. Vielleicht gibt es dann mal wieder einen Hoffnungsschimmer und unser aller Lebensmut kehrt zurück und Sie wollen Ihre Reise fortsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Meike,</p>
<p>das erträgt man ohne Freunde nicht. Damit kann man nicht woanders leben. Kommen Sie doch zurück. Vielleicht gibt es dann mal wieder einen Hoffnungsschimmer und unser aller Lebensmut kehrt zurück und Sie wollen Ihre Reise fortsetzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: waldviertelleben</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=955&#038;cpage=1#comment-1482</link>
		<dc:creator>waldviertelleben</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 02:31:17 +0000</pubDate>
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		<description>reisen auf dem weg zu sich selbst. 
mir fällt dazu bruce chatwin ein mit der ewigen frage: was mache ich hier...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>reisen auf dem weg zu sich selbst.<br />
mir fällt dazu bruce chatwin ein mit der ewigen frage: was mache ich hier&#8230;</p>
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