<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Heimat</title>
	<atom:link href="http://www.vormirdiewelt.de/?feed=rss2&#038;p=2334" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334</link>
	<description>Ein Reiselogbuch</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Jan 2014 22:40:20 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: frauziefle</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7980</link>
		<dc:creator>frauziefle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 17:11:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7980</guid>
		<description>Brauche auf der Stelle einen Farbdrucler. 
Damit ich das Bild ausdrucken und in den Garten mitnehmen kann um herauszufinden, ob meine schon reif sind....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Brauche auf der Stelle einen Farbdrucler.<br />
Damit ich das Bild ausdrucken und in den Garten mitnehmen kann um herauszufinden, ob meine schon reif sind&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fernweh</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7916</link>
		<dc:creator>Fernweh</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 16:59:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7916</guid>
		<description>@Kerstin, trau&#039; Dich !!! und auf zu neuen Ufern, 
denn es ist noch viel schwerer sich hier wieder  einzugewöhnen als Du glaubst.
(Bin jetzt schon gespannt, was Meike nach 1 Jahr Absence von sich geben wird, wenn die erste Euphorie verschwunden ist.)
Wir sind beide Ärzte und können Gott lob überall arbeiten denn lange werden wir hier nicht bleiben:
Diese ungehaltene Bissigkeit steckt tatsächlich an, meine Gesichtszüge waren schon mal entspannter.
Ich liebte Amerika nicht nur wegen seiner Schönheit und dem liebevollen Miteinander sondern auch weil ich mich selber dort viel lieber mag.  Alles Gute und genieße Deine Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kerstin, trau&#8217; Dich !!! und auf zu neuen Ufern,<br />
denn es ist noch viel schwerer sich hier wieder  einzugewöhnen als Du glaubst.<br />
(Bin jetzt schon gespannt, was Meike nach 1 Jahr Absence von sich geben wird, wenn die erste Euphorie verschwunden ist.)<br />
Wir sind beide Ärzte und können Gott lob überall arbeiten denn lange werden wir hier nicht bleiben:<br />
Diese ungehaltene Bissigkeit steckt tatsächlich an, meine Gesichtszüge waren schon mal entspannter.<br />
Ich liebte Amerika nicht nur wegen seiner Schönheit und dem liebevollen Miteinander sondern auch weil ich mich selber dort viel lieber mag.  Alles Gute und genieße Deine Zeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kerstin</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7911</link>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 14:53:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7911</guid>
		<description>Ich lebe seit 4 Jahren in den USA. Nächstes Jahr wird es wieder in die Heimat zurückgehen und ich beschäftige mich jetzt schon ein wenig mit dem Thema &quot;Rückkehr aus dem Ausland&quot;. Die Reintegration im Heimatland soll einem angeblich schwerer fallen als der Beginn im Ausland. 

Am liebsten würde ich eigentlich noch ein neues Land näher kennenlernen, England oder Spanien, meine Heimat vermisse ich gar nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lebe seit 4 Jahren in den USA. Nächstes Jahr wird es wieder in die Heimat zurückgehen und ich beschäftige mich jetzt schon ein wenig mit dem Thema &#8220;Rückkehr aus dem Ausland&#8221;. Die Reintegration im Heimatland soll einem angeblich schwerer fallen als der Beginn im Ausland. </p>
<p>Am liebsten würde ich eigentlich noch ein neues Land näher kennenlernen, England oder Spanien, meine Heimat vermisse ich gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jule</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7879</link>
		<dc:creator>jule</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 23:21:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7879</guid>
		<description>@Fernweh: Dass die Amerikanerin da irritiert bis enttäuscht ist, versteh ich gut. Ich erleb selbst, dass Menschen manchmal gerade auf normale Offenheit und Freundlichkeit und Rücksichtnahme und höflichen Umgang skeptisch bis misstrauisch reagieren oder extra grimmig gucken, weil sie so an Egoismus gewöhnt scheinen.

Ich änder nix, ggf. seufz ich und finds schade, aber ich will meine Energie nicht mehr mit Ärgern über andere verschwenden (gelingt mir nicht immer). 

Deine amerikanische Freundin möge so zuvorkommend bleiben, vielleicht färbts ja doch ab, vielleicht bekommt sie am nächsten Tag schon ein dankbares Lächeln dafür. Also nicht selbst gröber und härter werden - das hielte ich für die falsche Resonanz und Folge. 

(Vielleicht hätte derjenige, dem sie so nett Platz gemacht hat, sie anderenfalls sogar angeraunzt oder -gerempelt, das wär doch noch blöder gewesen...)

Naive Ommmm-Grüße ;-)
jule</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fernweh: Dass die Amerikanerin da irritiert bis enttäuscht ist, versteh ich gut. Ich erleb selbst, dass Menschen manchmal gerade auf normale Offenheit und Freundlichkeit und Rücksichtnahme und höflichen Umgang skeptisch bis misstrauisch reagieren oder extra grimmig gucken, weil sie so an Egoismus gewöhnt scheinen.</p>
<p>Ich änder nix, ggf. seufz ich und finds schade, aber ich will meine Energie nicht mehr mit Ärgern über andere verschwenden (gelingt mir nicht immer). </p>
<p>Deine amerikanische Freundin möge so zuvorkommend bleiben, vielleicht färbts ja doch ab, vielleicht bekommt sie am nächsten Tag schon ein dankbares Lächeln dafür. Also nicht selbst gröber und härter werden &#8211; das hielte ich für die falsche Resonanz und Folge. </p>
<p>(Vielleicht hätte derjenige, dem sie so nett Platz gemacht hat, sie anderenfalls sogar angeraunzt oder -gerempelt, das wär doch noch blöder gewesen&#8230;)</p>
<p>Naive Ommmm-Grüße <img src='http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
jule</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jule</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7878</link>
		<dc:creator>jule</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 23:13:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7878</guid>
		<description>@Nelly: Ich wohne nicht in Hamburg, bin aber gelegentlich zu Besuch dort. Ein kleiner feiner Ort zum Wohlfühlen und Durchatmen ist das Café Johanna - oberhalb des portugiesischen Viertels, relativ nahe Landungsbrücken. Ich habe dort neulich mit einer Hamburger Freundin mittags eine höchst schmackhafte Suppe gegessen und fühlte mich dort auf Anhieb wahnsinnig wohl und geborgen, obwohl eigentlich kränklich, unausgeschlafen und auch etwas gestresst. Ein Ruhepol, unspektakulär, einfach schön.

http://cafejohanna.de/
In der Nähe liegen die nordischen Seemannskirchen. 

Außerdem empfehle ich Paternosterfahren, das hat sowas Betulich-Gemächliches; am besten vorher von Böll die Kurzgeschichte &quot;Dr. Murkes gesammeltes Schweigen&quot; lesen (lohnt eh, zum Thema Paternoster genügen eigentlich die ersten paar Seiten). 

Paternoster gibts in Hamburg z.B. noch im Slomanhaus - http://www.hamburgwiki.de/wiki/Slomanhaus - oder im Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelhochhäuser, Grindelberg 62 und 66; dort ist außerdem oben eine Kantine, die man auch nutzen kann, ohne Mitarbeiter des Amts zu sein. (Als ich da war, wurde gerade renoviert, war also nix mit schönem Ausblick beim Mittagessen.) 

Durch den alten Elbtunnel zu laufen fand ich auch ganz schön. 
Unspektakuläre Dinge, die mir aber Hamburg irgendwie nahebrachten - von dem Herumschlendern in Sankt Pauli und anderen Stadtteilen abgesehen, um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen.

Keine Ahnung, ob meine Art, mir einen Ort anzueignen und das Fremdeln abzubauen, auch für andere passt. Aber gerade weil ich bis letztes Jahr sehr hamburgunerfahren war und schon nach den ersten zwei kurzen Wochenendbesuchen mich so wohlfühlte, teil ich das hier mal mit. 

Gutes Einleben, auf welche Art auch immer. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nelly: Ich wohne nicht in Hamburg, bin aber gelegentlich zu Besuch dort. Ein kleiner feiner Ort zum Wohlfühlen und Durchatmen ist das Café Johanna &#8211; oberhalb des portugiesischen Viertels, relativ nahe Landungsbrücken. Ich habe dort neulich mit einer Hamburger Freundin mittags eine höchst schmackhafte Suppe gegessen und fühlte mich dort auf Anhieb wahnsinnig wohl und geborgen, obwohl eigentlich kränklich, unausgeschlafen und auch etwas gestresst. Ein Ruhepol, unspektakulär, einfach schön.</p>
<p><a href="http://cafejohanna.de/" rel="nofollow">http://cafejohanna.de/</a><br />
In der Nähe liegen die nordischen Seemannskirchen. </p>
<p>Außerdem empfehle ich Paternosterfahren, das hat sowas Betulich-Gemächliches; am besten vorher von Böll die Kurzgeschichte &#8220;Dr. Murkes gesammeltes Schweigen&#8221; lesen (lohnt eh, zum Thema Paternoster genügen eigentlich die ersten paar Seiten). </p>
<p>Paternoster gibts in Hamburg z.B. noch im Slomanhaus &#8211; <a href="http://www.hamburgwiki.de/wiki/Slomanhaus" rel="nofollow">http://www.hamburgwiki.de/wiki/Slomanhaus</a> &#8211; oder im Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelhochhäuser, Grindelberg 62 und 66; dort ist außerdem oben eine Kantine, die man auch nutzen kann, ohne Mitarbeiter des Amts zu sein. (Als ich da war, wurde gerade renoviert, war also nix mit schönem Ausblick beim Mittagessen.) </p>
<p>Durch den alten Elbtunnel zu laufen fand ich auch ganz schön.<br />
Unspektakuläre Dinge, die mir aber Hamburg irgendwie nahebrachten &#8211; von dem Herumschlendern in Sankt Pauli und anderen Stadtteilen abgesehen, um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen.</p>
<p>Keine Ahnung, ob meine Art, mir einen Ort anzueignen und das Fremdeln abzubauen, auch für andere passt. Aber gerade weil ich bis letztes Jahr sehr hamburgunerfahren war und schon nach den ersten zwei kurzen Wochenendbesuchen mich so wohlfühlte, teil ich das hier mal mit. </p>
<p>Gutes Einleben, auf welche Art auch immer. <img src='http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fernweh</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7875</link>
		<dc:creator>Fernweh</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 21:29:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7875</guid>
		<description>Ach, Ihr lieben Leute, da komme ich mit Sarkasmus und werde so freundlich bedient..muss ich mein Bild über unsere &quot;Heimat&quot; etwa neu malen? 
Ich lebte fast 2/3 meines Lebens im Ausland, zuletzt in der Nähe von San Diego und vermisse so unendlich das unendlich freundliche MITEINANDER. Meine Freundin, Ihres Zeichens Amerikanerin, kann sich hier auch nicht wohlfühlen. Heute z.B. hat sie Ihr Fahrrad zur Seite geschoben, damit ein andrer besser passieren kann und in Amerika werden sofort 2-200 Sätze gewechselt. Immer und definitiv! Hier hat der Herr noch nicht einmal gelächelt, geschweige denn Danke gesagt. Dabei ist sie so ein strahlender und freundlicher Mensch (@jule).  Was machen wir falsch? Seid ihr so daran gewöhnt, muss ich mir ein dickeres Fell zulegen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, Ihr lieben Leute, da komme ich mit Sarkasmus und werde so freundlich bedient..muss ich mein Bild über unsere &#8220;Heimat&#8221; etwa neu malen?<br />
Ich lebte fast 2/3 meines Lebens im Ausland, zuletzt in der Nähe von San Diego und vermisse so unendlich das unendlich freundliche MITEINANDER. Meine Freundin, Ihres Zeichens Amerikanerin, kann sich hier auch nicht wohlfühlen. Heute z.B. hat sie Ihr Fahrrad zur Seite geschoben, damit ein andrer besser passieren kann und in Amerika werden sofort 2-200 Sätze gewechselt. Immer und definitiv! Hier hat der Herr noch nicht einmal gelächelt, geschweige denn Danke gesagt. Dabei ist sie so ein strahlender und freundlicher Mensch (@jule).  Was machen wir falsch? Seid ihr so daran gewöhnt, muss ich mir ein dickeres Fell zulegen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SusanneR</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7872</link>
		<dc:creator>SusanneR</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 20:35:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7872</guid>
		<description>@ Nelly - Sie Glückliche - Sie dürfen in Hamburg wohnen! Genießen Sie es -und am Anfang ein bisschen wie eine Touristin erkunden - Hafenrundfahrt, Alsterrundfahrt, etc. - habe ich dann später nur noch mit Gästen gemacht und war überrascht wie toll es immer wieder ist. Leider wohne ich nicht mehr dort.... Dafür überlege ich jetzt, vielleicht bald mal für einige Zeit nach Buenos Aires zu gehen - dank Meikes Blogs habe ich ja nun wirklich alles was frau braucht ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Nelly &#8211; Sie Glückliche &#8211; Sie dürfen in Hamburg wohnen! Genießen Sie es -und am Anfang ein bisschen wie eine Touristin erkunden &#8211; Hafenrundfahrt, Alsterrundfahrt, etc. &#8211; habe ich dann später nur noch mit Gästen gemacht und war überrascht wie toll es immer wieder ist. Leider wohne ich nicht mehr dort&#8230;. Dafür überlege ich jetzt, vielleicht bald mal für einige Zeit nach Buenos Aires zu gehen &#8211; dank Meikes Blogs habe ich ja nun wirklich alles was frau braucht <img src='http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jule</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7868</link>
		<dc:creator>jule</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 19:26:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7868</guid>
		<description>Ich habe ein Jahr in Frankreich gelebt - das ist auch noch relativ nah, da europäisch, aber für mich wars fern genug, gerade durch die fehlende Muttersprache. Ich war in keinem touristischen Ort.

Das war in einer Ära noch ohne Mobiltelefon, ohne Skype, ohne Internet, ich war nur einmal in zehn Monaten in Deutschland und hatte außer gelegentlich per Telefon nur per Brief Kontakt in meiner Sprache. 

In jener Zeit ist mir auch viel bewusst geworden, was meinen Begriff von Heimat angeht, auch &quot;Deutschsein&quot; und eben bestimmte kulturelle Unterschiede - schon weil Franzosen auch viel von mir wissen wollten in Sachen &quot;typisch deutsch&quot; und auch einfach Fragen, wie denn manche Sachen in Deutschland gehandhabt werden. Ich wurde in jenem Jahr recht oft für eine Skandinavierin gehalten (obwohl ich gar nicht sooo blond bin) - war auch interessant, weil ich erst nicht wusste, wie ich es einzuordnen habe, dass man sagt: Oh, Du bist aus Deutschland - hätte ich gar nicht gedacht. Meist war es (angeblich) positiv gemeint. Nun ja...

In einem Land, in dem ich die Sprache nicht kann, die Kultur nicht kenne und komplett FREMD bin und auch als fremd auffalle, habe ich noch nie längere Zeit gelebt; aber die Erfahrung, die ich während vier Wochen in Tansania gemacht habe, waren spannend. Da war ich nicht rein als Touristin, sondern hatte aufgrund privater Kontakte bzw. meinen einheimischen Begleitern schon anderen &quot;Zugriff&quot;, trotzdem waren vier Wochen zu kurz, um wirklich abschätzen zu können, wie es längerfristig als Mzungu/Weißer vor Ort ist.

(Interessant fand ich, für wie viele Menschen in Tansania ein Weißer automatisch REICH ist, einfach weil er so weit reisen kann und überhaupt wochenlang nicht arbeiten muss, sondern zum Vergnügen unterwegs zu sein scheint. 

Dass es für einen Weißen nicht zwangsläufig selbstverständlich ist, so eine Reise jedes Jahr zu machen, sondern eine Besonderheit bzw. eine Art Projekt, so eine Reise zu unternehmen, muss man erst einmal erklären, ich hatte für diese Reise sehr lange sparen müssen und habe nicht luxuriös gelebt.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein Jahr in Frankreich gelebt &#8211; das ist auch noch relativ nah, da europäisch, aber für mich wars fern genug, gerade durch die fehlende Muttersprache. Ich war in keinem touristischen Ort.</p>
<p>Das war in einer Ära noch ohne Mobiltelefon, ohne Skype, ohne Internet, ich war nur einmal in zehn Monaten in Deutschland und hatte außer gelegentlich per Telefon nur per Brief Kontakt in meiner Sprache. </p>
<p>In jener Zeit ist mir auch viel bewusst geworden, was meinen Begriff von Heimat angeht, auch &#8220;Deutschsein&#8221; und eben bestimmte kulturelle Unterschiede &#8211; schon weil Franzosen auch viel von mir wissen wollten in Sachen &#8220;typisch deutsch&#8221; und auch einfach Fragen, wie denn manche Sachen in Deutschland gehandhabt werden. Ich wurde in jenem Jahr recht oft für eine Skandinavierin gehalten (obwohl ich gar nicht sooo blond bin) &#8211; war auch interessant, weil ich erst nicht wusste, wie ich es einzuordnen habe, dass man sagt: Oh, Du bist aus Deutschland &#8211; hätte ich gar nicht gedacht. Meist war es (angeblich) positiv gemeint. Nun ja&#8230;</p>
<p>In einem Land, in dem ich die Sprache nicht kann, die Kultur nicht kenne und komplett FREMD bin und auch als fremd auffalle, habe ich noch nie längere Zeit gelebt; aber die Erfahrung, die ich während vier Wochen in Tansania gemacht habe, waren spannend. Da war ich nicht rein als Touristin, sondern hatte aufgrund privater Kontakte bzw. meinen einheimischen Begleitern schon anderen &#8220;Zugriff&#8221;, trotzdem waren vier Wochen zu kurz, um wirklich abschätzen zu können, wie es längerfristig als Mzungu/Weißer vor Ort ist.</p>
<p>(Interessant fand ich, für wie viele Menschen in Tansania ein Weißer automatisch REICH ist, einfach weil er so weit reisen kann und überhaupt wochenlang nicht arbeiten muss, sondern zum Vergnügen unterwegs zu sein scheint. </p>
<p>Dass es für einen Weißen nicht zwangsläufig selbstverständlich ist, so eine Reise jedes Jahr zu machen, sondern eine Besonderheit bzw. eine Art Projekt, so eine Reise zu unternehmen, muss man erst einmal erklären, ich hatte für diese Reise sehr lange sparen müssen und habe nicht luxuriös gelebt.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kristin</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7864</link>
		<dc:creator>Kristin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 18:59:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7864</guid>
		<description>@jule: Tolles Zitat mit den Instrumenten, danke dafür!! :)

Mein Sehnsuchtsort ist Holland, viel mehr Den Haag. Hatte dort eine wundervolle Zeit und die Sehnsucht danach ist kein Fern-, sondern ein Heimweh. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jule: Tolles Zitat mit den Instrumenten, danke dafür!! <img src='http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mein Sehnsuchtsort ist Holland, viel mehr Den Haag. Hatte dort eine wundervolle Zeit und die Sehnsucht danach ist kein Fern-, sondern ein Heimweh. <img src='http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anne Siegel</title>
		<link>http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334&#038;cpage=1#comment-7863</link>
		<dc:creator>Anne Siegel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 17:33:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vormirdiewelt.de/?p=2334#comment-7863</guid>
		<description>Was für eine gelungene Formulierung, Meike.......

&quot;so ein kleines warmes Gefühl&quot;!!!!! Ich hab es gleich im Bauch gespürt und musste plötzlich lächeln....Danke dafür.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine gelungene Formulierung, Meike&#8230;&#8230;.</p>
<p>&#8220;so ein kleines warmes Gefühl&#8221;!!!!! Ich hab es gleich im Bauch gespürt und musste plötzlich lächeln&#8230;.Danke dafür.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
