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	<title>Vor mir die Welt...</title>
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	<description>Ein Reiselogbuch</description>
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		<title>Falls ich noch mal gefragt würde…</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 11:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[…würde ich das hier antworten. Der große Rattelschneck, mit dem ich in Buenos Aires schon schlimm getrunken habe:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…würde ich das hier antworten. Der große Rattelschneck, mit dem ich in Buenos Aires schon schlimm getrunken habe:</p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/Rattelschneck_0022.png"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/Rattelschneck_0022.png" alt="" title="Rattelschneck_0022" width="710" height="994" class="alignnone size-full wp-image-3431" /></a></p>
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		<title>»Wie fühlte es sich an, als Sie…«</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 22:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[»…die halbe Million gewannen/zu Ihrer Weltreise aufbrachen/wieder nach Hause kamen/erfuhren, dass Ihr Buch auf der Bestsellerliste ist?« Nur um mal die meistgestellten Fragen der letzten Wochen zusammenzufassen. (Die Antworten für diejenigen, die das wirklich interessiert: Sensationell/furchteinflößend/ging so/unwirklich.) Zeit also für eine kleine Zwischenbilanz. Auch wenn die letzten Wochen derartig sensationell/furchteinflößend/ging so/unwirklich waren, dass es schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»…die halbe Million gewannen/zu Ihrer Weltreise aufbrachen/wieder nach Hause kamen/erfuhren, dass Ihr Buch auf der Bestsellerliste ist?« Nur um mal die meistgestellten Fragen der letzten Wochen zusammenzufassen. (Die Antworten für diejenigen, die das wirklich interessiert: Sensationell/furchteinflößend/ging so/unwirklich.)</p>
<p>Zeit also für eine kleine Zwischenbilanz. Auch wenn die letzten Wochen derartig sensationell/furchteinflößend/ging so/unwirklich waren, dass es schwer sein dürfte. Aber wer dieses Blog kennt, weiß: Geht nicht gibt&#8217;s nicht. Also:</p>
<p><strong>Schockierendster Anblick</strong><br />
<a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/literaturhaus.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/literaturhaus.jpg" alt="" title="literaturhaus" width="960" height="208" class="alignnone size-full wp-image-3420" /></a></p>
<p>Die Tür zum Großen Saal im Literaturhaus München öffnete sich – und da saßen 380 Leute, ungelogen. Mehr gingen nicht rein, es mussten sogar welche ohne Karte wieder gehen. Unfassbar. In diesem Moment habe ich mir innerlich gratuliert, dass ich mir Amelie Fried als Moderatorin des Abends gewünscht hatte – mindestens 300 der Zuhörer gingen natürlich auf ihr Konto. Amelie war aber nicht nur deshalb ein Glücksfall (und natürlich weil sie so eine tolle Interviewerin ist), sondern auch, weil ich sie während der Reise, genauer <a href="http://www.vormirdiewelt.de/?p=1261">in Shanghai kennengelernt </a>hatte. An diesem Abend war das Glück des Reisens wieder so greifbar wie lange nicht: Begegnungen (auch mit Blogkommentatoren, danke!), Erlebnisse, Zufälle. Ach Mensch.</p>
<p><strong>Beste Begegnung</strong><br />
<a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/james-last.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/james-last-e1366748867592-300x225.jpg" alt="" title="james last" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-3418" /></a> Sorry, fieses Fan-Handyfoto am ausgestreckten Arm: James Last nach der Aufzeichnung von »Markus Lanz«. 84 und gerade auf <a href="http://www.jameslast.com/2009/konzerte.html">Tournee</a>, großartig. </p>
<p>Wobei: Die beste Begegnung war vielleicht doch die mit Lothar Matthäus, ebenfalls bei Lanz. Wir beide auf demselben Flug heim nach München. Verspätung. Er lädt mich netterweise auf einen Warte-Wein ein. Und erzählt. Erzählt (obwohl er weiß, dass ich Journalistin bin) wahnsinnig viel (was ich hier nicht schreibe, obwohl ich Journalistin bin. Ich mag den). Ich höre zu und gucke zu, auch vorher schon und nachher noch, und stelle fest: Der ist nicht eine Minute je allein. Der Security-Mann, der Typ am Security-Laufband hinter ihm, die Bedienung im Flughafen-Café und seine Kollegin, die anderen Wartenden, die Mitpassagiere, die im Flugzeug zu ihm nach vorn rennen und sich mit dem Handy fotografieren lassen (von Wayne Carpendale, dem Armen, der ein paar Reihen hinter Lothar sitzt), der Flugbegleiter, der sich eine Viertelstunde auf die Sitzlehne neben ihn parkt: Alle wollen was, Aufmerksamkeit, ein Foto, ein Autogramm, irgendwas. Lothar sagt, und ich glaube das sofort: »Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt, auch in New York und Dubai.« Was für ein Alptraum. Für ihn anscheinend aber nicht, er ist freundlich zu allen. Beim Wein fragt er nach meinem Buch, ich schenke es ihm, er verspricht mir im Gegenzug seine Autobiografie. Beim Aussteigen in München wartet er am Ende der Schleuse auf mich und überreicht mir ein Schokolädchen aus der Business Class: »Wie kommen Sie nach Hause? Soll ich Sie in die Innenstadt mitnehmen?« Er ist höflich, herzlich, einfach entzückend.</p>
<p>Ein paar Tage später: Ein Fed Ex-Päckchen wird ausgeliefert. Absender: Lothar Matthäus, Hotel Vier Jahreszeiten. Inhalt: die angekündigte Autobiografie <a href="http://www.amazon.de/Ganz-oder-gar-nicht-Autobiografie/dp/3785724675/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1366750365&#038;sr=8-1&#038;keywords=lothar+matthäus+ganz+oder+gar+nicht">Ganz oder gar nicht</a>. Auf der ersten Seite eine Widmung: »Für Anita. Alles Liebe und Gute für die Zukunft, Lothar Matthäus«. </p>
<p>Das werde ich nie weggeben, das Buch.</p>
<p><strong>Bestes Give-away nach einem Talkshow-Besuch</strong><br />
<a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bild.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bild-224x300.jpg" alt="" title="Bild" width="224" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3417" /></a> Tasse und Pralinen der Fa. <a href="http://www.stolle-pralinen.de">Stolle.</a> Darauf, von oben nach unten, Bettina Tietjen (<a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/media/dasx3447.html">die mich in der DAS!-Sendung interviewte</a>), das DAS!-Logo, das Rote Sofa von DAS!, das Hamburger Stadtwappen, Inka Schneider, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QE6m5TsoaOE">Hinnerk Baumgarten</a>. Bislang noch unverspeist. Besonders Herr Baumgarten könnte ja eines Tages Sammlerwert haben. </p>
<p>Highlight der Sendung – vor der ich mich etwas gefürchtet hatte, denn man weiß ja, dass sie Blondinen selten Glück gebracht hat – war die berüchtigte Überraschung, die die Redaktion für den jeweiligen Gast vorbereitet. In meinem Fall tatsächlich eine angenehme: ein Einspieler mit meinem alten Journalistenschullehrer Wolf Schneider, der mir einen Kranz flocht und flüssig aus einem etwas gehässigen Porträt zitierte, das ich mal anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Henri-Nannen-Schule über ihn geschrieben habe: »Ja, wir hassen ihn. Aber wir hassen ihn auf Knien.«</p>
<p>Ansonsten weiß ich jetzt endlich, was die Öffentlich-Rechtlichen mit unseren Gebührengeldern machen. Bestes Catering und bestes Make-up: Markus Lanz. Bestes Queen-for-a-day-Gefühl: Beckmann (dessen Fahrdienst mich nach der Aufzeichnung in Hamburg zu meiner Lesung nach Hannover chauffierte).</p>
<p><strong>Größter »Gibt&#8217;s doch nicht«-Moment</strong><br />
<a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/spiegel2.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/spiegel2-1024x764.jpg" alt="" title="spiegel2" width="600" height="450" class="align none size-large wp-image-3419" /></a></p>
<p><strong>Größte Vorfreude</strong><br />
Die <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Das-grosse-Los/Meike-Winnemuth/e413930.rhd?mid=3&#038;serviceAvailable=true#tabbox">Lesungen</a> der nächsten Wochen und Monate. Es kommen immer noch welche dazu, es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit mal auf die Verlags-Website zu schauen. Irgendwann werde ich es in all dem Trubel auch schaffen, endlich das lang geplante Winnemuth-Portal für meinen gesammelten Blödsinn einzurichten, derzeit müssen wir uns noch so behelfen. Verzeihung und danke für die Geduld.</p>
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		<title>Talking Headache</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 20:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erste Woche erledigt, ich auch. Die Buchpremiere in Hamburg war ein Glücksrausch, weil so viele meiner Lieben im Publikum saßen. Buchmesse Leipzig: nicht minder glücklich. Pickepackevolle Lesung am Samstagabend im Leipziger Zoo. Und jetzt: die ersten Lieferengpässe. Amazon meldet 6 bis 11 Tage Lieferzeit, auch bei normalen Buchhandlungen sitzt der Zwischenhändler auf dem Trockenen. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/thadeusz.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/thadeusz-300x224.jpg" alt="" title="thadeusz" width="300" height="224" class="alignleft size-medium wp-image-3406" /></a>Erste Woche erledigt, ich auch. Die Buchpremiere in Hamburg war ein Glücksrausch, weil so viele meiner Lieben im Publikum saßen. Buchmesse Leipzig: nicht minder glücklich. Pickepackevolle Lesung am Samstagabend im Leipziger Zoo. Und jetzt: die ersten Lieferengpässe. Amazon meldet 6 bis 11 Tage Lieferzeit, auch bei normalen Buchhandlungen sitzt der Zwischenhändler auf dem Trockenen. Und ich reibe mir die Augen.</p>
<p>Dabei geht es gerade erst los. Am Dienstag, dem 19. März, bin ich zu Gast bei <a href="http://www.rbb-online.de/thadeusz/vorschau/index.html">Jörg Thadeusz</a> (der absolut reizend war, auch wenn er auffällig interessiert an meinen Callboy-Erfahrungen schien), am 22. März bei <a href="http://www.radiobremen.de/fernsehen/3_nach_9/index.html">3nach9</a> auf NDR 3 (<a href="http://www.radiobremen.de/fernsehen/3_nach_9/index.html">hier in der Mediathek</a>), am 26. März im ZDF bei Markus Lanz. Oh. Mein. Gott.</p>
<p>Oben übrigens das kleine Talkgast-Gedeck bei Thadeusz. Einzelgarderobe. Shrimps. Schokolade. Nicht übel. (Zu aufgeregt, um irgendwas davon anzurühren.) Ich werde berichten, was die anderen so servieren.</p>
<p>Update: Hier ist der <a href="http://download.rbb-online.de/thadeusz/thadeusz_20130319_meike_winnemuth_thad_m_16_9_512x288.mp4">Link zum Thadeusz-Videopodcast</a>. Ich war das übrigens nicht. Das war meine dickhalsige, hibbelige Doppelgängerin.</p>
<p>Und hier ist der Link zu <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1870004/Markus-Lanz-vom-26-März-2013">Markus Lanz in der ZDF-Mediathek</a>. Ich glaube, ich bin in James Last verknallt.</p>
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		<title>Noch mehr Reaktionen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 11:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit ich nicht alles einzeln blogge: Unter diesem Post werden künftig alle Interviews und größeren Geschichten zum Buch zusammengefasst. Hier also das Gespräch mit Randi Crott in der WDR Redezeit. Und hier ein Interview im Hamburger Abendblatt. Außerdem (leider nicht online) eine längere Geschichte im Stern vom 14. März (»Reise ins Ich«), ein Essay namens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit ich nicht alles einzeln blogge: Unter diesem Post werden künftig alle Interviews und größeren Geschichten zum Buch zusammengefasst. Hier also das <a href="http://gffstream-8.vo.llnwd.net/c1/radio/redezeit/wdr5_redezeit_20130313.mp3">Gespräch mit Randi Crott in der WDR Redezeit</a>.</p>
<p>Und hier ein <a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article114421782/Ich-bin-dann-mal-reich-und-weg.html">Interview im Hamburger Abendblatt. </a></p>
<p>Außerdem (leider nicht online) eine längere Geschichte im Stern vom 14. März (»Reise ins Ich«), ein Essay namens »Große Freiheit Nr. 7« in der April-Ausgabe von Freundin Donna und elf Seiten Reisetipps plus Interview in der April-Nummer von Geo Saison (»Vor mir die Welt«).</p>
<p>Und ein halbstündiges Gespräch am 21.3. auf <a href="http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=47855779&#038;type=a&#038;xtmc=winnemuth&#038;xtcr=2">HR Info</a>.</p>
<p>Uff! Großkritiker Dennis Scheck, der sonst keine Gefangenen nimmt, <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/aufgeschlagen-zugeschlagen-fasane-und-papiertiger/8028446.html">schien es auch zu mögen</a>.</p>
<p>Eine sehr liebenswürdige Rezension in den <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/buchrezensionen/Meike-Winnemuth-Einmal-um-die-ganze-Welt;art272,1099811">Oberösterreichischen Nachrichten</a>. Gescheit! Ich bin gescheit!</p>
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		<title>Stuttgarter Zeitung</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 10:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Carolin Leins von der Stuttgarter Zeitung hat ein schönes Interview mit mir geführt. Und auf dem Foto von Urban Zintel kann man besichtigen, wie ich aussehe, wenn mir ein Stylist Augenbrauen aufmalt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/media.media_.a80e270d-1626-4788-9343-f3ae47d57de5.normalized.jpeg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/media.media_.a80e270d-1626-4788-9343-f3ae47d57de5.normalized.jpeg" alt="" title="media.media.a80e270d-1626-4788-9343-f3ae47d57de5.normalized" width="510" height="335" class="alignnone size-full wp-image-3401" /></a></p>
<p>Carolin Leins von der Stuttgarter Zeitung hat ein schönes <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wer-wird-millionaer-gewinnerin-meike-winnemuth-im-interview-macht-so-was-doch-auch-mal.5268f777-5a78-414c-a90b-25d5197fe274.html">Interview</a> mit mir geführt. Und auf dem Foto von Urban Zintel kann man besichtigen, wie ich aussehe, wenn mir ein Stylist Augenbrauen aufmalt. </p>
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		<title>Radio Gaga</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 16:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam beginnt es mit dem Medienrummel. Aber wenn es so weitergeht, wie es heute begonnen hat – dann gern. Ich war eine Stunde zu Gast bei Thorsten Otto vom BR3. Das Ergebnis ist heute Abend um 19 Uhr bei »Mensch Otto« zu hören oder bis in alle Ewigkeit als Podcast herunterzuladen. Fürchte ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Meike-Winnemuth-bei-Thorsten-Otto-100_v-image256_-a42a29b6703dc477fd0848bc845b8be5c48c1667.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Meike-Winnemuth-bei-Thorsten-Otto-100_v-image256_-a42a29b6703dc477fd0848bc845b8be5c48c1667.jpg" alt="" title="Meike-Winnemuth-bei-Thorsten-Otto-100~_v-image256_-a42a29b6703dc477fd0848bc845b8be5c48c1667" width="256" height="144" class="alignleft size-full wp-image-3398" /></a>So langsam beginnt es mit dem Medienrummel. Aber wenn es so weitergeht, wie es heute begonnen hat – dann gern. Ich war eine Stunde zu Gast bei Thorsten Otto vom BR3. Das Ergebnis ist heute Abend um 19 Uhr bei <a href="http://www.br.de/radio/bayern3/programmkalender/sendung498134.html">»Mensch Otto«</a> zu hören oder bis in alle Ewigkeit als <a href="http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern3/mp3-download-podcast-mensch-otto.shtml">Podcast</a> herunterzuladen. Fürchte ich.</p>
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		<title>Was inzwischen geschah</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 21:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo waren wir stehengeblieben? Ah, richtig: im letzten Mai. Es tut mir leid, dass ich hier so verstummt bin, aber ich hatte zu tun. 329 Seiten lang zu tun. Wer hätte gedacht, dass ein Buch so viele Buchstaben benötigt? Das Ergebnis wird am 11. März erscheinen, und ich bin ü-ber-haupt nicht aufgeregt. Sondern ich bibbere. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/dgl-buchcover.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/dgl-buchcover-189x300.jpg" alt="" title="13000504_Winnemuth_Los_v15.indd" width="189" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3392" /></a> Wo waren wir stehengeblieben? Ah, richtig: im letzten Mai. Es tut mir leid, dass ich hier so verstummt bin, aber ich hatte zu tun. 329 Seiten lang zu tun. Wer hätte gedacht, dass ein Buch so viele Buchstaben benötigt? Das <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Das-grosse-Los/Meike-Winnemuth/e413930.rhd">Ergebnis</a> wird am 11. März erscheinen, und ich bin ü-ber-haupt nicht aufgeregt. Sondern ich bibbere. Es wird einige <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Das-grosse-Los/Meike-Winnemuth/e413930.rhd?mid=3&#038;serviceAvailable=false#tabbox">Lesungen</a> geben, einige Fernsehauftritte (die Termine gebe ich rechtzeitig bekannt – oder auch nicht, je nachdem, wie gut die Aufzeichnung gelaufen ist), einige Veröffentlichungen in Zeitschriften (dito). </p>
<p>Die gute Nachricht: Mein Verlag, der wunderbare Knaus Verlag, war so freundlich, vorab zwölf Exemplare von »Das große Los« für Blogfans zur Verfügung zu stellen. Wer also Interesse hat, möge bitte eine Mail an dasgrosselos[at]knaus-verlag.de schicken, die ersten zwölf Einsender bekommen das Buch geschickt. Signiert, höre ich. Aber von wem?</p>
<p>Nachtrag 1.3.: Da wollte ich schlau sein und die Verlosung am späten Abend posten, damit das Verlagspostfach nicht zu sehr strapaziert wird – und dann sind um 8 Uhr morgens schon über 140 Zuschriften eingegangen. Danke für das Interesse! Leider sind die Bücher damit mehr als weg, bitte nicht mehr mailen.</p>
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		<title>Jubel &amp; Trubel</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, es war so. Eine Frau Lisakowski vom Grimme-Institut mailt: ob ich sie mal bitte anrufen könne. Aber klar, was ist denn los? Das: „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind für den Grimme Online Award nominiert.“ Ich bin bitte was? Wieso bin ich…? Gibt&#8217;s doch nicht. Wer kommt denn auf so was? Unglaublich! Irgendein Blogfan muss mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Grimmesignet.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3386" title="Grimmesignet" src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/Grimmesignet.jpg" alt="" width="210" height="150" /></a></p>
<p>Also, es war so. Eine Frau Lisakowski vom Grimme-Institut mailt: ob ich sie mal bitte anrufen könne. Aber klar, was ist denn los? Das: „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind für den Grimme Online Award nominiert.“ Ich bin bitte was? Wieso bin ich…? Gibt&#8217;s doch nicht. Wer kommt denn auf so was? Unglaublich!</p>
<p>Irgendein Blogfan muss mich vorgeschlagen haben, aus 1900 eingegangenen Vorschlägen hat eine tapfere Vorjury 25 Nominierte ausgewählt und sauber in vier Kategorien sortiert. Meine heißt „Kultur und Unterhaltung“ (<a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1569">hier</a> geht es zu den anderen Nominierungen, alle toll, alle unbedingt mal angucken). Mich freut ganz besonders, mit so einem handgehäkelten kleinen Blog neben Giganten wie der Tagesschau-App zu stehen. Wie ermutigend: Jeder kann mit einem 5-Euro-im-Monat-Weblog und einer Digiknipse zum Grimme Award geladen werden (selbst eine Frau aus der Generation Wählscheibe).  Am 20. Juni wird die Sache in Köln ausgekegelt, und ich fahre natürlich mit Webguru Ole „John E. Flamingeaux“ Kock hin. Daumen drücken circa am 19. anfangen, wir wollen keine kostbare Energie verschwenden. </p>
<p>Für den Fall aber, dass Sie dieser Seite etwas Gutes tun wollen: Es gibt neben der Juryentscheidung auch einen Publikumspreis, und da darf jeder abstimmen. Es gibt sogar etwas zu gewinnen. <a href="http://www.tvspielfilm.de/gewinnspiele/grimme/gewinnspiel/tv-gewinnspiel-grimme-online-award-2012-das-beste-im-netz,4949493,ApplicationArticle.html">Hier</a> geht es zur Website von TV Spielfilm, die die Abstimmung ausrichtet. Ja, genau: <a href="http://www.tvspielfilm.de/gewinnspiele/grimme/gewinnspiel/tv-gewinnspiel-grimme-online-award-2012-das-beste-im-netz,4949493,ApplicationArticle.html">hier</a> geht&#8217;s lang. Danke!</p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/eisenbergmuetze1.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/eisenbergmuetze1.jpg" alt="" title="eisenbergmuetze1" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3387" /></a></p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/eisenbergmuetze2.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/eisenbergmuetze2-300x225.jpg" alt="" title="eisenbergmuetze2" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-3388" /></a>Und da wir gerade bei verrückten Geschichten sind: Die Älteren unter uns erinnern sich, dass ich mit einer vorzüglichen Hamburgensie auf Reisen gegangen bin, einem Reepschläger vom <a href="http://www.muetzenmacher.de/">Mützenmacher Eisenberg</a>. Eisenberg – genauer: Lars Küntzel, der irre nette derzeitige Besitzer –, macht 18 verschiedene Modelle von Elbseglern, Prinz-Heinrich-Mützen, Reepschlägern, Fleetenkiekern, Modell Altona, Modell Altstadt, Modell Helgoland und so weiter. Helmut Schmidt trägt natürlich eine Eisenberg-Mütze, Henning Voscherau auch, des weiteren Barkassenführer, Hafenarbeiter und anderes Hamburger Stammpersonal. Für die Wagenmeister des Hotel Atlantic macht Eisenberg die Zylinder. Jede Mütze ist maßgefertigt. Ich kam damals vor meiner Abreise mal wieder viel zu spät mit meinem Wunsch an, trotzdem hat der wunderbare Herr Küntzel in Rekordzeit genäht, damit die Mütze mit mir die Reise antreten konnte. </p>
<p>Und dann habe ich sie in Shanghai verloren. Verdammt.</p>
<p>Ein halbes Jahr später, im November, hatten meine Eltern die gloriose Idee, dem Kind zu Weihnachten eine neue Mütze nach Havanna zu schicken. Damit ich heil übers Meer nach Hause komme. Kein Problem: Küntzel hatte meine Maße noch im Archiv. Paket gepackt, selbstgebackene Kekse und Mandeln dazugelegt, Paket nach Kuba geschickt. Paket kam nie an. Noch mal verdammt. </p>
<p>Dann, vor zwei Wochen: Paket kehrte zu meinen Eltern zurück. Fünf Monate lang war es irgendwo auf der Welt unterwegs gewesen, inzwischen arg angedengelt, die Kekse hatten sich längst verkrümelt. Aber die Mütze (und die Mandeln): intakt. Fast. An der Eisenberg-Mütze fehlt rechts der Ankerknopf, der die Kordel hält. Ein Rätsel, wo der abgeblieben ist. Hat ihn ein kubanischer Zöllner als Souvenir behalten? Wir werden es nie erfahren. </p>
<p>Und jetzt trage ich meinen neuen Reepschläger ein, wie es sich gehört: im Hamburger Nieselregen. Eine Alternative wäre, ihn zusammengerollt und feucht über Nacht in einem Gummistiefel aufzubewahren. Nur so bekommt er seine korrekte Form.</p>
<p>Ach, hatte ich erwähnt, dass man für diesen Blog beim Grimme-Publikumspreis abstimmen kann? Ganz einfach: <a href="http://www.tvspielfilm.de/gewinnspiele/grimme/gewinnspiel/tv-gewinnspiel-grimme-online-award-2012-das-beste-im-netz,4949493,ApplicationArticle.html">hier</a>.<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/60f4698168674290801d28fb282859ce" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>100 Tage Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 16:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Und, wie geht&#8217;s? Geht so, danke. Bisschen maulfaul, nicht? Ja. Wie kommt&#8217;s? Ach. Achachach. Es ist gar nicht so leicht, eine Zustandsbeschreibung abzuliefern, wenn sich der Zustand alle paar Stunden ändert. Von Heimat- zu Fremdheitsgefühlen ist es oft ein so verdammt kleiner Schritt, dass ich meist selbst nicht weiß, wo ich gerade stehe. Von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/hamburgnacht.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/hamburgnacht.jpg" alt="" title="hamburgnacht" width="602" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3381" /></a></p>
<p><strong>Und, wie geht&#8217;s?</strong><br />
Geht so, danke.</p>
<p><strong>Bisschen maulfaul, nicht?</strong><br />
Ja.</p>
<p><strong>Wie kommt&#8217;s?</strong><br />
Ach. Achachach. Es ist gar nicht so leicht, eine Zustandsbeschreibung abzuliefern, wenn sich der Zustand alle paar Stunden ändert. Von Heimat- zu Fremdheitsgefühlen ist es oft ein so verdammt kleiner Schritt, dass ich meist selbst nicht weiß, wo ich gerade stehe. Von der Freude, wieder hier zu sein, zur Sehnsucht, wieder wegzufahren, ist es sogar ein noch kleinerer Schritt. </p>
<p><strong>Herrje, das klingt ja gar nicht gut.</strong><br />
Ist schon okay so, ich habe es auch nicht anders erwartet. Das sind ganz klassische Heimkehrersymptome. Ich habe neulich mit einem ebenfalls lang und breit gereisten Kollegen gesprochen, und der sagte: <em>Nach der ersten einjährigen Weltreise hatte ich ein Jahr lang schlechte Laune. Nach der zweiten ein dreiviertel Jahr. Es wird also besser.</em></p>
<p><strong>Heißt das, dass Du derzeit ziemlich schlechte Laune hast?</strong><br />
Nein, ich bin eher verwirrt. Ich weiß nicht, wohin ich gehöre. Ich hatte gehofft, dass die Heimkehr die Antwort liefern würde, aber das tut sie nicht. Denn das, was ich erlebt und gesehen habe, ist ja nicht abgeschlossen und vorbei, das arbeitet weiter in mir. An unvermuteten Stellen blitzen plötzlich Bilder aus dem letzten Jahr auf, es ist ein ständiges Kreuzfeuer von kleinen Erinnerungs-Nadelstichen. Ich glaube, mir wird erst hier klar, was mir alles passiert ist. Und zweitens bin ich ja nicht heimgekehrt in das, was ich verlassen habe. Hier schließt sich nicht ein Kreis, die Bewegung ist eher spiralförmig. Der gleiche Ort, aber nicht derselbe Ort. An den ich als ebenfalls nicht dieselbe heimkehre. </p>
<p><strong>Hat Dich dieses Jahr denn so verändert?</strong><br />
Das hoffe ich. (Aber das hoffe ich eigentlich von jedem Jahr.) Ich beobachte, dass es mich ungeduldiger gemacht hat, wenn es um die Kategorien „geht nicht/gibt&#8217;s nicht/haben wir noch nie so gemacht/könnte ja jeder kommen“ geht. Was alles geht und was es alles gibt, davon habe ich eine kleine Ahnung bekommen. Dass die Welt voller Möglichkeiten steckt, die Dinge anders zu sehen und anders zu machen, das kriege ich hoffentlich nicht mehr so schnell aus meinem System. Und: Es ist sicher kein Zufall, dass ich nach drei Monaten Hamburg in meine winzige Münchner Zweitwohnung geflüchtet bin, die bislang untervermietet war. Ich stelle fest, dass ich mich in einer reduzierten Umgebung mit einer Koffergarderobe und einem Schrank mit zwei Tellern deutlich wohler fühle als in meinem üppig ausgestatteten Hamburger Zuhause. Vielleicht muss ich den Begriff Zuhause neu definieren.</p>
<p><strong>Was fällt Dir an Deutschland besonders auf? </strong><br />
Wie gut alles funktioniert, vergleichsweise. Wie sauber, sortiert, verlässlich hier alles ist. Das finde ich sehr angenehm und alles andere als selbstverständlich. Es ist ein ziemlich menschenfreundliches Land mit relativ wenigen Problemen, von außen betrachtet. Deshalb machen wir uns wahrscheinlich so gern welche, aus reiner Langeweile. An meinem ersten Abend ging ich nachts um eins über eine rote Ampel, die Straße war leer. Natürlich bin ich dafür sofort von einem älteren Herrn angepampt worden und habe sehr gelacht.</p>
<p><strong>Lass mich raten: Die meistgestellte Frage ist wahrscheinlich „Wo war&#8217;s am schönsten?“</strong><br />
Richtig. </p>
<p><strong>Und? Wo war&#8217;s am schönsten?</strong><br />
Oh bitte! Oder vielmehr: bitte nicht. Denn die Frage ist nicht zu beantworten. Schön war es überall, schön war vor allem, überall gewesen zu sein. Am heimischsten habe ich mich natürlich in den englischsprachigen Städten gefühlt. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man sich wirklich mit den Einheimischen unterhalten kann oder nur radebrechende Steak- und xiao long bao- und Doro Wat-Bestellungen aufgeben kann. </p>
<p><strong>Würdest Du die Reise noch mal genau so machen?</strong><br />
Ich fand das Jahr perfekt so, wie es war – und das im Wissen, dass es natürlich unzählige andere Optionen gegeben hätte. Ansonsten: Würde ich eine zweite Runde drehen, würde ich mir auch wieder neue Städte aussuchen; ich bin noch längst nicht fertig mit der Welt. Diese besondere Form des Reisens – längere Zeit an einem Ort bleiben, um ein Gefühl für eine Stadt zu bekommen, nicht sonderlich viel vorplanen, sondern dem Zufall vertrauen – das würde ich ganz genau so wieder machen. Ich würde bei einem nächsten Mal allerdings vermutlich versuchen, mehr vom Land zu sehen, wie ich das in Israel und Äthiopien getan habe. Das hieße unter Umständen, dass man zwei oder drei Monate für einen Ort bräuchte. Wie gesagt, nur Gedankenspiele.</p>
<p><strong>Was machst Du jetzt?</strong><br />
Ich mache die Reise gerade tatsächlich noch mal, indem ich ein Buch darüber schreibe. Das wird im Frühjahr 2013 erscheinen, also Geduld. Die muss ich auch mit mir selbst haben, denn so ein Buch ist ein Format, das mir noch fremd ist. Ein hoher Berg, an dessen Fuß ich gerade stehe, den Kopf im Nacken: <em>Da</em> will ich hoch? Oh Gott… Aber ein Jahr besteht aus Monaten und die aus Tagen, und ein Buch besteht aus Kapiteln und die aus Sätzen. Das wird schon, ich weiß ja eigentlich, wie es geht. Eigentlich.</p>
<p><strong>Und danach?</strong><br />
Keine Ahnung. Herrlich.</p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/bremerreihe.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/bremerreihe.jpg" alt="" title="bremerreihe" width="600" height="803" class="alignnone size-full wp-image-3383" /></a><br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/60dd0aa8ac7b4d2d9aa5562e63055851" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Neue Heimat 13</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der fünfte Tag zuhause und ich habe immer noch nicht den Koffer ausgepackt. Das soll ein anderer analysieren, ich deute es erst mal pragmatisch: Nichts daraus brauche ich gerade, die Reisegarderobe war für 12 Monate Mehr-oder-weniger-Sommer gedacht. Hier, im Mehr-oder-weniger-Winter, bediene ich mich an meinem Kleiderschrank wie an dem einer entfernten Bekannten. Schöne Sachen hängen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansavonunten.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansavonunten.jpg" alt="" title="hansavonunten" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3367" /></a></p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansaflugel.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansaflugel.jpg" alt="" title="hansaflugel" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3372" /></a></p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansakuche.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansakuche.jpg" alt="" title="hansakuche" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3368" /></a></p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansaparavent.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansaparavent.jpg" alt="" title="hansaparavent" width="296" height="394" class="alignnone size-full wp-image-3369" /></a><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansaapplike.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansaapplike.jpg" alt="" title="hansaapplike" width="296" height="394" class="alignnone size-full wp-image-3370" /></a><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansabar.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansabar.jpg" alt="" title="hansabar" width="296" height="394" class="alignnone size-full wp-image-3371" /></a><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansalampe.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansalampe.jpg" alt="" title="hansalampe" width="296" height="394" class="alignnone size-full wp-image-3373" /></a></p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansadecke.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansadecke.jpg" alt="" title="hansadecke" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3376" /></a></p>
<p>Der fünfte Tag zuhause und ich habe immer noch nicht den Koffer ausgepackt. Das soll ein anderer analysieren, ich deute es erst mal pragmatisch: Nichts daraus brauche ich gerade, die Reisegarderobe war für 12 Monate Mehr-oder-weniger-Sommer gedacht. Hier, im Mehr-oder-weniger-Winter, bediene ich mich an meinem Kleiderschrank wie an dem einer entfernten Bekannten. Schöne Sachen hängen darin, die einer anderen gehören müssen (einer mit einer kleineren Kleidergröße und einem etwas luxuriöseren Geschmack, aber es ergeben sich Schnittmengen).</p>
<p>Meine Wohnung: mir deutlich zu groß und gleichzeitig zu eng, zu voll. Ich bin zu Gast in meinem ehemaligen Leben, fühle mich umzingelt von Zeugs, erkenne manches wieder, manches nicht. Deshalb passen die Fotos oben auch gut zu meinem Gefühl: Die hat Katharina mal vor einiger Zeit gemacht, die hier ein Jahr lang eingehütet hat. Ein fremder Blick auf meine Sachen, die sehr meinem derzeitigen eigenen entspricht. </p>
<p>All das macht mir keine Sorgen, das sind typische Heimkehrer-Symptome. Ich werde schon wieder reinwachsen in das alles, und wenn nicht, kann ich es jederzeit verändern. Zum Teil habe ich damit schon begonnen. Fast das erste, was ich getan habe (nachdem ich zwei Tage lang Post geöffnet oder gleich ungeöffnet weggeworfen habe): einen großen blauen Müllsack mit Klamotten für das Rote Kreuz füllen. Ernsthaft: Wer braucht 12 Paar Jeans?</p>
<p><a href="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansamahl.jpg"><img src="http://www.vormirdiewelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/hansamahl.jpg" alt="" title="hansamahl" width="600" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3374" /></a></p>
<p>Das erste Mahl, nachts um halb drei: Essener Brot von der Bäckerei Pitzschel/Lange Reihe mit „Sultans Freude“ von Budni, dazu eine halbe Flasche Crémant in einem Glas aus der <a href="http://www.bodega-nagel.de/">Bodega Nagel</a>. <em>Very</em> St. Georg.<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/d119f314127641c18eeac23ee27d34ad" width="1" height="1" alt=""></p>
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